Hier der link zu Google Maps mit unserer Route: https://maps.google.com/maps/ms?msid=202095463580703108838.0004ee879af13e51854e1&msa=0
Einige Straßen, die wir gefahren sind, gibt es laut Google Maps gar nicht, so z. B. die Straße über den Agua Negra. Daher bei der Planung einer Reise lieber die Karten von Nelles, Freytag & Berndt oder andere zu Rate ziehen, aber auf keinen Fall der Internetseite www.pasodeaguanegra.org glauben. Die Angaben, welche Strecken asphaltiert sind und welche ripio, also Schotterpiste, sind Wunschträume. Zwischen der alten Grenzstation auf argentinischer Seite und der auf chilenischer liegen 135km Schotterpiste. Es wird zwar an der Straße gebaut, aber auf dem kleinen Stück, das seit unserem letzten Versuch, ausgebaut wurde ist die Teerdecke so dünn, dass sie sicher den nächsten Winter nicht übersteht.

Wir starteten diesmal von Mendoza aus, über die Termas de Villavicencio nach Uspallata. Von dort einen Abstecher Richtung Paso Bermejo bis Puente del Inca. Von Uspallata aus die direkte Straße nach Norden, durch den Parque El Leoncito, Barreal, Calingasta, Iglesias bis nach Las Flores. Von dort in zweieinhalb Tagen auf die Passhöhe des Agua Negra und in weiteren eineinhalb Tagen bis Vicuña auf der chilenischen Seite. Zwischen Las Flores und Vicuña liegen 271 km ohne Versorgungsmöglichkeiten! Wasser gibt es allerdings genug aus den Bächen und wir haben es auch pur getrunken ohne Schaden zu nehmen.
Von Vicuña aus machten wir einen Ausflug ins wunderschöne Elquí Tal. Dann ging es über La Serena, Ovalle, Combarbalà, Illapel, Los Vilos bis Valparíso. Von dort mit dem Bus zu unserem Abflugsort Santiago de Chile.
Am Ende zeigte der Tacho 1.465 Radkilometer und 13.070 Höhenmeter.