Diesmal geht es mit Aerolineas Argentinas von Madrid über Buenos Aires nach Mendoza, durchaus eine Klasse besser als Iberia, was allerdings auch nicht schwierig ist. Leider können wir unser Gepäck nicht bis Mendoza durchchecken und müssen in Buenos Aires auch noch den Flughafen wechseln. Dort dauert es erstmal 90 Minuten bis wir durch die Passkontrolle sind, die Taschen warten schon bei der Gepäckausgebe, aber von den Rädern keine Spur. Also ab zur reclamacion de equipaje, keiner spricht hier ein Wort Englisch, mit meinen rudimentären Spanischkenntnissen dauert es seine Zeit bis alles erledigt ist. Dann noch mit dem Bus eine Stunde quer durch die Stadt zum Aeroparque. Unser Anschlussflug ist natürlich längst weg und so vertreiben wir uns die sieben Stunden Wartezeit mit einem Imbiss in einer Bar außerhalb des Flughafens. 2 Café con leche, 2 Sandwiches € 21!
In Mendoza reklamieren wir die Räder vorsichtshalber nochmals und quartieren uns dann wie schon 2010 wieder im Ritz, www.ritzhotelmendoza.com, ein. Am nächsten Tag klappern wir etliche Trekkingveranstalter ab, denn wir würden gerne zwei, drei Tage eine Wanderung rund um den Aconcagua unternehmen. Obwohl die Trekkingsaison offiziell dieses Wochenende begonnen hat, hat noch keiner der Veranstalter einen Plan, wie es laufen oder was es kosten soll, vielleicht so € 400 bis € 500, vielleicht finden wir einen guide, vielleicht, vielleicht...Letztendlich ist uns das alles zu unsicher und zu umständlich und wir verwerfen den Plan. Wir schlendern über die Plaza España, den Mercado Central, durch die Fußgängerzone und die Plaza St. Martín und genießen das herrliche Wetter.
Als wir am Nachmittag ins Hotel zurückkehren, stehen unsere Räder in der Lobby. Gott sei Dank. Abends gibts dann noch ein schönes Steak in der Estancia Florencia und nette Unterhaltung mit den Obern und anderen Gästen.