Von Cuzco geht es per Flugzeug nach Lima, die zwölfstündige Busfahrt wäre genauso teuer gewesen wie der einstündige Flug. Wir wohnen im Stadtteil Miraflores im Hotel Antonio Abad.

Lima gilt als die trockenste Hauptstadt der Welt und diesmal gleich in doppeltem Sinne. Da in drei Tagen Parlamentswahlen stattfinden sollen herrscht absolutes Alkoholverbot. Gott sei Dank nehmen es manche Barbesitzer nicht ganz so genau und ich kann doch noch den einen oder anderen pisco sour genießen.

Wir streifen durch das Viertel Barranco, das, wenn man nicht zu genau hinschaut, ganz hübsch anmutet. Auch das Zentrum von Lima mit der Kathedrale, dem San Franziskus Kloster und der Plaza San Martin ist sehr interessant, könnte aber etwas Renovierung vertragen.

Dann heißt es mal wieder Abschied nehmen und zurück nach Deutschland fliegen. Auch wenn ich mein Fahrrad oft vermisst habe war es eine wunderbare Reise mit ganz unterschiedlichen Landschaften und Kulturen, immer aber mit hervorragendem Essen und tollen shopping Möglichkeiten. Schade, dass ich nur den Rucksack hatte, das eine oder andere Jäckchen, der eine oder andere Pullover hätte mir schon noch gefallen.