Hier der link zu unserer Route: https://maps.google.de/maps/ms?msid=202095463580703108838.0004de3f11dc49008531b&msa=0&ll=20.734282,105.062256&spn=1.451278,2.423859&iwloc=0004de3f1ab059f48059d
Die Strecke zwischen Nong Khiao und Luang Prabang haben wir per Boot auf dem Nam Ou und Mekong zurück gelegt. Auch zwischen Hanoi und Nong Khiao haben wir immer mal wieder den Bus benutzt, zum einen weil wir durch Peters gesundheitliche Probleme gleich am Anfang der Reise in unserem Zeitplan zurück geworfen wurden, zum anderen weil ich schon bei der Planung unsere Tagesreichweiten zu optimistisch eingeschätzt hatte. Vor fünfzehn Jahren waren Etappen von 100 bis 120 km auch im bergigen Gelände kein Problem, aber nun, jenseits der fünfzig, mussten wir doch feststellen, dass 70 bis 80 km am Tag völlig ausreichen. Zudem sind die Tage nicht besonders lang hier. Es wird erst gegen sieben Uhr hell und um neunzehn Uhr ist es stockdunkel und das heißt in Laos wirklich stockdunkel, denn außer in den Hauptstraßen Luang Prabangs und Vientianes gibt es nirgends eine Straßenbeleuchtung. Will man also nicht auf Nimmerwiedersehen in einem der zahllosen Schlaglöcher verschwinden, sollte man spätestens um achtzehn Uhr Quartier bezogen haben. Wenn wir also gegen vier Uhr nachmittags feststellten, dass es noch 40 km bis zu unserem Etappenziel waren, hielten wir kurzerhand einen Bus auf und so schnell konnten wir gar nicht schauen wie unsere Räder und Satteltaschen auf dem Dach verstaut waren und wir ins Innere gestopft wurden. Die Transportkosten waren zum Teil reichlich überhöht, aber wenn nur ein Bus am Tag fährt (und der kam immer gegen vier Uhr) ist die Verhandlungsposition bescheiden.
Am Ende werden wir etwas über 1000 km und 11.500 hm zurück gelegt haben.