Luang Prabang, die einstige Königsstadt, ist im Gegensatz zu den bisher besuchten Dörfern äusserst gepflegt, hier findet man alles von der einfachen backpacker Unterkunft bis zum luxuriösen 5 Sterne Hotel. Ein Restaurant reiht sich ans andere und im Vergleich zu der Abzocke in Sop Huan ist es überall sehr gut und preiswert. 

Wir besichtigen als erstes die Tempelanlage von Wat Xieng Thong, bewundern die reich mit Mosaiken verzierten Kapellen, die wunderbare Schnitzkunst. Eine wahre Augenweide. Und dazwischen immer das leuchtende Orange der Mönche.

Am nächsten Morgen machen wir uns schon im Morgengrauen auf um den Almosengang der Mönche zu erleben. Die einheimische Bevölkerung, tief gläubig, versorgt sie mit Reis, Obst, Gemüse und auch Süßigkeiten. Nach elf Uhr dürfen die Mönche nichts mehr zu sich nehmen. Leider respektieren viele Touristen nicht die Gebote der Demut gegenüber den Mönchen und stellen sich ihnen in den Weg um den besten Schnappschuss zu erhaschen.

Im Vergleich zu indischen Maharadscha Palästen ist der hiesige Königspalast recht bescheiden, vor allem die Privaträume. Interessanter ist der Aufstieg über 328 Stufen, gesäumt von etlichen Tempeln, zum heiligen Berg Phou Si. Zwischendurch hat man immer wieder herrliche Ausblicke auf das Palastgelände, die Stadt und den Mekong.

Zwischen 16 und 22 Uhr findet auf der Hauptstraße täglich der Nachtmarkt statt. Auch wenn viel Tourischnickschack angeboten wird findet man doch auch schöne, traditionelle Waren. Ein Rausch der Farben ist es allemal.