Wir verlassen Dunedin auf der bikeroute south, die wunderschön immer entlang der Küste führt, ab Taieri Mouth leider nicht mehr geteert.Das Wetter wechselt ständig, mal ist es heiß, dann kommt wieder ein eiskalter Windstoß oder ein Regenguß. Wir treffen immer wieder andere Radler, u.a. einen Japaner, der perfekt Deutsch spricht. Schwieriger ist die Verständigung manchmal mit den Neuseeländern, vor allem wenn die Aussprache noch durch das Fehlen von mehreren Zähnen geprägt ist.

Von Balclutha aus starten wir in die Catlins. In der Canibal Bay hoffen wir Seelöwen oder Robben zu sehen, aber nichts. Durch dichten Dschungel aus Farnen, Baumfarnen, mit Moos und Flechten bewachsenen Bäumen  fahren wir zu den Purakaunui Falls. Die Nacht verbringen wir im urgemütlichen Hilltop Backpackers bei Papatowai www.hilltopbackpackers.co.nz. Aber Vorsicht, wie der Name schon sagt geht es steil bergauf. 

Am nächsten Tag geht es weiter zur Curio Bay, allerdings bei brutalem Gegenwind. Bergab geht es bei vollem Treten gerade mal mit 14 km/h voran. Ich werde zweimal umgeweht, Gott sei Dank ist so gut wie kein Verkehr auf den Straßen. Auch das Zeltaufbauen bei diesem Wind ist nicht gerade einfach, aber dann haben wir einen Riesen Spaß mit den Hector Delfinen, die in der Bay richtig mit den Surfern spielen. Sie umkreisen sie immer wieder, springen vor ihren Bords herum, herrlich. Sehenswert ist auch der Petrified Forest in der angrenzenden Porpoise Bay. Und natürlich auch wieder ein paar Pinguine, zum Schluß gibt es noch einen leuchtenden Regenbogen über die Bay.