Wir verzichten auf Bungeejumping, power boating und was es sonst noch so alles gibt und fahren in die alte Goldgräberstadt Arrowtown, die ihr Image und die alten, schmucken Gebäude pflegt. Über die Crown Range, dem höchsten, geteerten Pass Neuseelands, geht es nach Wanaka. Die Stadt ist voll mit Sportlern. Am Wochenende findet hier ein Ironman Triathlon statt und etliche Eisenmänner laufen sich schon mal warm.
Die Strecke entlang der Seen ist ein einziger Traum. Das Wetter ist gigantisch und es ist komplett windstill und so erreichen wir unser eigentliches Tagesziel Makarora schon mittags. Und so beschließen wir, nachdem wir uns im einzigen Restaurant des Ortes gut gestärkt haben, weiter zu fahren.
Kaum sitzen wir wieder auf den Rädern kommt der Wind. Und er kommt natürlich von vorn. Auch die Landschaft ändert sich komplett, die Luft wird viel feuchter und wir fahren durch richtigen Regenwald. Überall kleine Flüsse und Wasserfälle, die Luft ist erfüllt von Vogelstimmen und Gezirpe. Wir erreichen Haast gegen halb sieben und quartieren uns in der Wilderness Lodge ein www.wildernessaccommodation.co.nz.
Am nächsten Morgen schüttet es in Strömen, also telefonieren wir wegen einer Busverbindung. Für 80 NZ$ holt uns der Bus direkt vor der Hoteltüre ab und dann geht es in bester Rennfahrermanier die kurvenreiche Küstenstraße entlang bis Greymouth.