Wir verlassen die Hauptstraße nach 30 km und fahren auf einer lose und grob geschotterten Straße ganz einsam zu den Mavora Lakes. Lediglich zwei Radlerpaare kommen uns entgegen. Wenn dann doch mal ein Auto oder LKW kommt ist von uns in dem ganzen Staub nichts mehr zu sehen. An den Seen erwarten uns dann neben traumhaften Ausblicken und göttlicher Ruhe etliche Millionen sandflies. Mich mögen sie seltsamerweise nicht, aber Peter wird von ihnen so gepiesackt, dass er alles anzieht was er hat, inclusive Mütze und Handschuhe.

Auch der nächste Tag führt wieder durch die ruhige hügelige Landschaft, außer Rindern und Schafen begegnet uns niemand. Wir erreichen die Walter Peak Station gerade rechtzeitig bevor es zu regnen anfängt. Das kleine Restaurant dort ist eigentlich nur für die Bootsausflügler eines Reiseveranstalters gedacht, aber wir dürfen uns trotzdem vom Kuchenbuffet bedienen. Dann geht es mit dem alten Dampfschiff, der TSS Earnslaw hinüber nach Queenstown. Während unten der Einheizer vor seinem glühenden Ofen schwitzt, tanzt und singt oben eine Gruppe holländischer Touristen durch das ganze Schiff.

Queenstown ist die Spaßhauptstadt Neuseelands. Alles was es an möglichen  und unmöglichen Outdoorsportaktivitäten gibt qird hier angeboten. Entsprechend laut und quirlig geht es hier zu.