Islamabad

 

Die Emirates Airlines bringen uns über Dubai nach Islamabad. Als wir am Gepäckband auf unsere Taschen und Räder warten werden wir von einem in Stuttgart lebenden Pakistani angesprochen. Als er hört, was wir vorhaben, ist er so entsetzt (Was wollt ihr denn da bei den Wilden!), dass er uns gleich seine Telefonnummer und die seiner Verwandten gibt. Für den Notfall! So schlimm wurde es dann doch nicht.

Zum Glück wird unser Gepäck nicht gefilzt und somit können wir auf der Reise wieder auf unser altbewährtes Magen-Darm-Desinfektionsmittel, sprich Whisky, zählen.

Wegen etwas ungeschickter Verhandlungsführung blechen wir fast 20 € für die Taxifahrt zu unserem Hotel, der Embassy Lodge www.embassylodge.com/Home.php. Islamabad wurde in den 1960 Jahren auf dem Reißbrett als Regierungssitz entworfen und ist für pakistanische Verhältnisse sehr gepflegt und sauber, aber ohne größere touristische Highlights.

Gleich am nächsten Tag fahren wir los, über die Grand Trunk Road nach Taxila und Haripur, wo wir auf den KKH treffen. Der Verkehr ist mörderisch, die Luft besteht zu fast 100% aus Kohlenmonoxid und unser Hotel heißt Afac und ich glaube, das steht für "abgefuckt". Wir verzichten auf die Betten und legen uns lieber mit Schlafsack auf unsere Isomatten. Die Tische in den Restaurants sind alle von Vorhängen umgeben, so können die Frauen zum Essen ihren Schleier ablegen. An unseren Tisch kommt ein Vater mit seiner Tochter, weil die Kleine uns mal anschauen will. Aliens sind hier offensichtlich selten.