Hundemüde und ausgefroren erreichen wir bei Einbruch der Dunkelheit unser Hotel in Sost und fallen nach dem Abendessen auch gleich ins Bett.Am nächsten Tag wollen wir zurück bis Karimabad. Netterweise berechnen sie uns nur die Nächte, die wir tatsächlich im Hotel verbracht haben.

Bis Passu läuft es super bergab, dann beginnt wieder das stetige bergaug, bergab und zum Schluss kommt noch die wirklich steile Rampe weg vom KKH ins 2.438 m hoch gelegene Karimabad. Wir begutachten mehrere Unterkünfte und nehmen dann doch das Teuerste, aber auch Schönste: das Hunza Baltit Inn www.serenahotels.com/serenahunza/default-en.html. Bei einer Tasse Tee auf der Terrasse genießen wir den Ausblick auf das ganze Tal. Grandios!

Den nächsten Vormittag verbringen wir im Baltit Fort, einst Sitz der hiesigen Herrscher, jetzt Museum. Als der letzte Herrscher 1945 auszog, um in ein moderneres Quartier zu ziehen, verfiel der Palast fast völlig und alles Mobiliar und zahlreiche Kunstschätze verschwanden. Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts setzten Briten und Pakistanis die alten Mauern wieder instand und Dank der Hilfe der ansässigen Bevölkerung konnten auch viele Originalgegenstände wieder beschafft werden. Das Resultat ist ein wunderschönes "Heimatmuseum" und der liebenswürdige und kompetente Museumswärter gibt den Besuchern einen genauen Einblick in das Leben der Herrscherfamilie und ihrer Untertanen zur damaligen Zeit.

Ein Muss in Karimabad ist auch das Café Hunza, wo man unbedingt den Nusskuchen probieren muss, auch die heisse Schokolade und der Cappuccino sind vom Feinsten.