Unsere letzte Station in Pakistan ist Peshawar, die 3 Millionen Stadt am Fuße des Khyber Passes. Hier gönnen wir uns zum Abschluss noch mal eine richtig schöne Unterkunft, den Khan Klub, unweit der Old City gelegen. Das 200 Jahre alte, ehemalige Handelshaus wurde liebevoll restauriert und bietet acht, in unterschiedlichen Farben gehaltene Zimmer und es gibt eine wirklich heiße Dusche!
Wir schlendern über die nahegelegenen Bazare. Überall sitzen schon die Leute vor reichlich gedeckten Tischen und warten, dass endlich der Muezzin den Sonnenuntergang verkündet und sie nach einem langen Fastentag alles mögliche mit größtmöglicher Geschwindigkeit in sich hineinstopfen können.
Für den nächsten Tag organisieren wir eine Fahrt zum Khyber Pass. Dorthin darf man nur mit ausgewählten Taxis und bewaffnetem Begleitschutz. Man darf sich auch nicht vom Auto entfernen, fotografieren nur an bestimmten Stellen, wir sind schließlich in den tribal areas mit ihren ganz eigenen Gesetzen. Die Landschaft hier erinnert sehr an Marokko, auch der Baustil der Lehmhütten ist sehr ähnlich. Am Michni checkpost ist für Ausländer Schluss, hier heißt es wieder umdrehen. Es folgt noch eine längere Auseinandersetzung mit unserem Fahrer, der für sich und den Begleitschutz ein stattliches Trinkgeld fordert, 10 % eines gehobenen Monatslohns erscheinen uns dann doch etwas übertrieben und so werden wir etwas unfreundlich verabschiedet.
Nach 1.355 geradelten Kilometern durch grandiose Landschaften, aber mit leider des öfteren unangenehmen Bewohnern freuen wir uns sehr auf den Heimflug. Und den Aufenthalt in Dubai nützen wir zu einem Besuch im Irish Pub und genießen ein perfekt gezapftes Guinness.